Organisation des Coca-Cola-Projekts

 
 
Unterrichtsziel:  Erarbeitung der Unterschiede zwischen den verschiedenen Cola-Sorten
Lernvoraussetzungen:
Einstieg: Kurzkrimi
Arbeit an den Stationen: An jeder Station wird ein bestimmter Nachweis bzw. eine bestimmte Untersuchung durchgeführt.

Cola-classic wird als Vergleichsprobe untersucht. Cola-classic ist als solche bekannt, es fehlt aber auch das Etikett.

Jede Schülergruppe untersucht nur eine Cola-Probe. Sie enthält eine mit Buchstaben gekennzeichnete Colaflasche (Messprobe) ohne Etikett zur Analyse. Welche Colasorte sich in der jeweiligen Flasche befindet, ist ohne Analyse nicht zu erkennen. Die Messprobe (Cola unbekannt) muss von der Gruppe zu den jeweiligen Stationen mitgeführt werden. Die Schüler der Gruppe vergleichen ihre Cola direkt mit der Cola-classic. Damit die Schüler/innen belegen können, ob ihre Cola nun Cola-classic ist oder nicht, wird an jeder Station auch eine Blindprobe durchgeführt.

Bei der Blindprobe wird der entsprechende Nachweis mit einer Lösung durchgeführt, bei der feststeht, dass dieser Nachweis negativ ausfällt. Z.B. wird der Phosphat-Nachweis an einer phosphatfreien Lösung durchgeführt.

Die bei der Analyse der Messprobe gewonnene Beobachtung kann durch den Vergleich mit der Blindprobe und der Vergleichsprobe dann richtig gedeutet werden.

Es gibt 7 Pflichtstationen: 1. pH-Wert
2. Dichtebestimmung
3. CO2-Nachweis
4. Phosphat-Nachweis
5. Natrium-Nachweis
6. Eindampfrückstand
7. Fehlingsche Probe
Weitere mögliche Stationen:

Pufferstationen = freie Stationen, z.B. Berechnung des Zuckergehalts.

Herstellung eigener Cola

Herstellung eines Steckbriefs für Cola

 

Quelle: Kathrin Tillmann: To be Cola or not to be Cola? Analyse von Cola-Getränken, aus: Unterricht Chemie: Chemie im Alltag, 16, 2005

update am: 06.04.17                                                                                                                                                                                zurück     zur Hauptseite