Schulinternes Curriculum für Chemie in der Sekundarstufe I ab 2002

Zielvorgaben:                                                                                                                                         Update: 28.02.2007

Vorgehen:

In ARIAL: Verbindliche Vorgaben durch den Lehrplan                                    Zeitvorgabe: 80 h/Jahr
Legende: AT = Abschlusstest    GA=Gruppenarbeit

M-Nr. Unterrichtsinhalte Methoden
Literaturangaben
Zeitvorgabe Lernerfolgs-
überprüfung

Jahrgangsstufe 10, 1. Halbjahr

35

Phänomenologischer Einstieg am Beispiel Methan, Ethan, Propan..., Kohlendioxid, Methanol, Ethanol, Essigsäure:

Struktur-Eigenschaftsbeziehungen

Problem der Bindung im Molekül und der Bindung zwischen Molekülen; Strukturformeln einfacher Kohlenstoffverbindungen;

Eigenschaften einiger einfachen Kohlenstoffverbindungen
systematische wie auch Trivialnamen
 Eigenschaften experimentell erarbeiten
 hydrophob und hydrophil
 Behandlung eines Alkanols
 Bedeutung und praktische Verwendung
Summenformeln-Strukturformeln; Isomere;
Grundlagen legen für das Auswahlthema Organische Chemie

Baukästen!

keine systematische Nomenklatur!

keine unterschiedlichen Isomeriearten! 

 

AT

36 Das Bindungsmodell der Elektronenpaarbindung; Begriffe: `bindendes...", `nichtbindendes Elektronenpaar"; Molekül-Begriff
Edelgasregel
Existenz von Einfach- und Mehrfachbindungen
Leitfähigkeitsuntersuchungen: es gibt auch nichtionische Verbindungen
LEWIS-Schreibweise
     
37 Unpolare und polare Elektronenpaarbindung
Elektronegativität
Dipol
     
38 Einfaches Elektronenpaarabstoßungsmodell: VSEPR-Modell - Molekülgeometrie
Begrenztheit des Schalenmodells B> Einführung eines neuen Modells
     
39 Struktur-Eigenschaftsbeziehungen:
Eigenschaften des Wassermoleküls
  Wasserstoffbrückenbindung
Abgrenzung der Eigenschaften von
Ionenverbindungen <B> kovalente
Verbindungen
     
40 Hydratisierte Protonen:
Exp: Beim Lösen von Chlorwasserstoff in Wasser entstehen Ionen und eine saure Lösung; (Leitfähigkeit; Chlorid-Nachweis, Indikator;)
Teilchenebene: Protonenabgabe ans Wasser: Protolyse-Begriff
     
41 Hydroxid-Begriff:
Lösevorgang von Ammoniak in Wasser
Exp. Nachweis der Ionen und alkalische Reaktion;
Teilchenebene: Protonenaufnahme an das freie Elektronenpaar des Ammoniaks
     
42 Säure-Base-Begriff
Vereinfachter BRÖNSTEDscher Säure-Basen-Begriff: saure Lösungen enthalten hydratisierte Protonen, alkalische Lösungen enthalten hydratisierte Hydroxid-Ionen;
nicht zu behandeln:

Säurestärke im Sinne von pKs; Berechnung von pH-Werten; Säuren und Basen in nichtwässrigen Systemen
korresp. S-B-Paar
Ampholyt

 

AT

43 Saure und alkalische Lösungen
Stoffkenntnisse zu den wichtigsten Säuren und Nomenklatur
  Schwefelsäure, Salzsäure, Salpetersäure,       Essigsäure: Reaktionsverhalten; Bedeutung;        wichtigste Eigenschaften;

  Natronlauge, Kalkwasser, Ammoniak:
      Bezeichnung der Säurerestanionen
  mindestens 1 Anwendungsbezug
     Anwendungsbezogene UE:
     Haushaltsreiniger, Rostentfernung,            Ätzwirkung, Entkalker, Essigsäure

   

AT

44  Gehaltsangaben: g/l oder Prozent; Stoffmengenbegriff mol/l nur, wenn damit gearbeitet wird    
45 Neutralisation in wässrigen Systemen
1 exp. Beispiel einer anwendungsbezogenen Neutralisation:
  • exp. Nachweis von HCl-Gas beim Verbrennen von PVC
    Entfernung der Verbrennungsgase mit NaOH als Modellversuch
    Nasswäsche in der Müllverbrennungsanlage
  • Bestimmung des Kalkgehalts in Eierschalen durch Rücktitration
  • exp. Nachweis der Wirkung von Säuren auf Marmor/Mörtel
  • SO2-Entfernung als Abgas mit
    Kalkwasser/~milch
  • Kalkzusatz für saure Böden
     
46  Salze: Mindestens 1 Beispiel einer Salzbildungsreaktion      

Jahrgangsstufe 10, 2. Halbjahr 

47 Auswahlthema für den Bereich Organische Chemie

Thema I: Fette-Seifen-Waschmittel

 Kriterien: 

Kein Vorgriff auf die Oberstufe;
 Bezug Lebenswelt Schüler;   Experimente sind möglich;  Fächerübergreifender Unterricht;
Material: Henkel-Baukasten

Ziele:
 Schüler in größeren Zusammenhängen arbeiten lassen;

GA als Methode; Präsentationstechniken;
 Motivation für SII-Kurse;

Kompromisse?

 

AT


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erstellt am 16.07.02
update am 28.02.07