Fragen zu den Erdalkalimetallen

 
Beantworte kurz und knapp folgende Fragen:

1. Warum wird die 2. Hauptgruppe des PSE "Erdalkalimetalle" genannt?

2. Welche Eigenschaftsunterschiede bestehen zwischen Alkali- und Erdalkalimetallen hinsichtlich der

Härte:

der Reaktivität mit Wasser

und der Löslichkeit der Hydroxide

3. Welche Erdalkalimetallhydroxide haben als wässrige Lösungen Trivialnamen und welche?

4. Welche Erdalkalimetallverbindung wird zum Nachweis von Kohlenstoffdioxid benutzt?

5. Wozu werden Verbindungen von Strontium und Barium verwendet?

6. Nenne die Flammenfärbungen der Erdalkalimetalle!

7. Formuliere die Reaktionsgleichung von Magnesium mit Wasser.

8. Wie stellt man Calcium als Metall aus seinen Verbindungen her?

9. Warum kommen Erdalkalimetalle in der Natur nicht frei vor?

10. Welche gemeinsame Eigenschaft haben Magnesiumoxid und Calciumoxid?

11. Wie reagieren die in Wasser gelösten Hydroxide der Erdalkalimetalle mit Bromthymolblau?

12. Warum reagiert ein Stück Calcium mit Wasser nicht sofort?

13. Betonsteine werden aus Sand, Zement und Wasser gefertigt. Gibt man Calcium hinzu, entsteht poröser Gasbeton. Welche chemische Reaktion wird hier ausgenutzt?

14. 10 g Magnesium und 10 g Calcium reagieren mit Wasser. Welches Metall bildet mehr Wasserstoff?

15. Warum muss man Kalkwasser in Vorratsflaschen stets verschlossen aufgewahren?

16. Nenne zwei Möglichkeiten, festes weißes Calciumoxid herzustellen: Formuliere dazu die entsprechenden Reaktionsgleichungen.

 

 

Lösungen:

 
1. Warum wird die 2. Hauptgruppe des PSE "Erdalkalimetalle" genannt?
Weil vor allem Calcium (und Magnesium) in hohem Maße am Aufbau der Erdkruste beteiligt sind, chemisch aber alle Elemente ähnlich den Alkalimetallen reagieren.

2. Welche Eigenschaftsunterschiede bestehen zwischen Alkali- und Erdalkalimetallen hinsichtlich der
Härte:
Erdalkalimetalle sich durchweg härter als Alkalimetalle;
der Reaktivität mit Wasser: die Reaktivität der Erdalkalimetalle mit Wasser ist durchweg geringer;
und der
Löslichkeit der Hydroxide: die Erdalkalimetallhydroxide sind weniger löslich;

3. Welche Erdalkalimetallhydroxide haben als wässrige Lösungen Trivialnamen und welche?
Calciumhydroxid-Lösung: Ca(OH)2(aq): Kalkwasser; Bariumhydroxid-Lösung BaOH)2(aq): Barytwasser

4. Welche Erdalkalimetallverbindung wird zum Nachweis von Kohlenstoffdioxid benutzt?
Kalklauge;

5. Wozu werden Verbindungen von Strontium und Barium verwendet?
Für pyrotechnische Zwecke wegen der Flammenfärbung;

6. Nenne die Flammenfärbungen der Erdalkalimetalle!
Calcium: ziegelrot; Strontium: karminrot; Barium: grün; die anderen EAM haben keine Flammenfärbung!

7. Formuliere die Reaktionsgleichung von Magnesium mit Wasser:
Mg(s)   +   2  H2O(l)   --->  Mg(OH)2(aq)   +   H2(g)

8. Wie stellt man Calcium als Metall aus seinen Verbindungen her?
Durch Schmelzelektrolyse von Calciumchlorid.

9. Warum kommen Erdalkalimetalle in der Natur nicht frei vor?
Weil sie unedle Metalle sind, d.h. zu Verbindungen reagieren;

10. Welche gemeinsame Eigenschaft haben Magnesiumoxid und Calciumoxid?
Sie bilden um das Metall eine Schutzschicht und lösen sich in Wasser zu den entsprechenden Hydroxiden.

11. Wie reagieren die in Wasser gelösten Hydroxide der Erdalkalimetalle mit Bromthymolblau?
Sie färben als Lauge Bromthymolblau blau!

12. Warum reagiert ein Stück Calcium mit Wasser nicht sofort?
Weil die schwerlösliche Oxidschicht zuerst aufgelöst werden muss.

13. Betonsteine werden aus Sand, Zement und Wasser gefertigt. Gibt man Calcium hinzu, entsteht poröser Gasbeton. Welche chemische Reaktion wird hier ausgenutzt?
Calcium reagiert mit Wasser unter Bildung  von Wasserstoff-Gas, das die Blasen bildet.

14. 10 g Magnesium und 10 g Calcium reagieren mit Wasser. Welches Metall bildet mehr Wasserstoff?
Magnesium bildet mehr Wasserstoffgas, weil in 10 g Magnesium mehr Mg-Atome enthalten sind als in 10 g Calcium.

15. Warum muss man Kalkwasser in Vorratsflaschen stets verschlossen aufgewahren?
Weil es mit dem Kohlendioxid der Luft zu unlöslichem Calciumcarbonat reagiert.

16. Nenne zwei Möglichkeiten, festes weißes Calciumoxid herzustellen: Formuliere dazu die entsprechenden Reaktionsgleichungen.
a). 2  Ca(s)  +  O2(g)  ---->  2 CaO(s): Verbrennen von Calcium an der Luft;
b). Ca(OH)2(s)  ----> CaO(s)  + H2O(g); Erhitzen von Calciumhydroxid = gelöschter Kalk;


update am:20.03.17                                                                                                                                                                                 zurück       zur Hauptseite